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Die 2. Generation

Das Selbstporträt aus den 1880er Jahren, eine Bleistiftzeichnung, zeigt Walther Rathenau als grüblerisch blickenden jungen Mann. Er ist an Malerei und Literatur interessiert, studiert aber Physik, Chemie, Maschinenbau und Philosophie. 1892 tritt er in die väterliche Firma ein. Der Manager Walther Rathenau baut die AEG zu einem globalen Konzern aus. Der philosophische Autor analysiert die gesellschaftlichen Entwicklungen des Industriezeitalters in drei erfolgreichen Büchern. Der Kriegsskeptiker und Befürworter eines raschen Status-quo-Friedens organisiert bis 1915 als Staatsekretär die Rohstoffbewirtschaftung. Der Demokrat engagiert sich direkt nach der Revolution von 1918 in Publikationen und mehreren Ämtern für die Weimarer Republik und die europäische Versöhnung. Der Außenminister Walther Rathenau beginnt seine Amtszeit am 1. Februar 1922 und plant eine Politik der europäischen Kooperation. Walther Rathenau wird am Vormittag des 24. Juni 1922 das Opfer eines Attentats der völkisch-rechtsradikalen “Organisation Consul”.

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